Feel-Festival 07.07.-09.07.

Hallo ihr Lieben!

Sehr lange Zeit war es nun wieder still hier in meinem Blog. Aber kennt ihr das, wenn man 5 Tage die Woche jeden Tag am PC arbeitet, dass man sich auch mal eine PC-Pause gönnen will am Wochenende? Genauso ging es mir die letzten Wochen 😀 Irgendwann wollte ich mich aufmuntern, was zu schreiben aber konnte mich nicht aufrappeln bzw. war die letzten Wochenenden auch wieder viel unterwegs, sodass ich keine Zeit hatte etc. Das häuft sich dann, sodass ich erst jetzt wieder Zeit für einen Eintrag finde. 🙁 Das tut mir leid, die paar Stammleser
die ich habe will ich nämlich eigentlich nicht verlieren…:D.

Letztes Wochenende war wirklich komplett voll. Anfang der Woche habe ich nämlich spontan beschloss mit einer Freundin und ihren Freunden auf das Feel-Festival zu fahren. Das ist ein järlich stattfindendes Elektromusik-Festival in der Nähe von Finsterwalde, genauer gesagt, Lichterfeld-Schlackenberg. Eine kleine gemeine Randbemerkung: wenn Großstadtkind wie ich diesen Namen des Zielorts hört…da war ich schon etwas skeptisch. Aber gut, ich mein Festivals in Großstädten sind schwer zu organisieren und woanders ist einfach mehr Platz. 🙂
Aber zurück zur Planung. So spontan wie dieses Mal bin ich wirklich normalerweise nie. 😀 Eigentlich war erst geplant, nur an einem Tag (z.B Sonntag zu fahren) aber im Endeffekt konnte ich mich dazu überreden lassen, das ganze Wochenende mitzufahren 😀 Es war sogar besser, denn es wurden gar keine Tagestickets angeboten.
Ich war wirklich nervös und aufgeregt, weil ich a. noch nie bei einem Festival war, b. allgemein noch nie zelten oder campen war und c. natürlich die Menschenmassen, neue fremde Leute etc. Das hat mich schon ab Dienstag total nervös gemacht. Am Freitag musste ich dann auch leider noch arbeiten…und dann ging es los.

Mein Fazit von meinem ersten Festival ist:

Es war super! Richtig cool! 😀 Hat total Spaß gemacht und die Musik war gut, das Wetter war zu 90% gut, die Leute waren super. Ich kann mich absolut nicht beschweren. Als wir nach einer gefühlten Ewigkeit Freitagabend dann endlich dort waren, war ich zwar zuerst minimal schlecht gelaunt, weil der Weg vom Parkplatz bis zum Auffinden unseres Zeltplatzes einfach gefühlt 1000 Jahre gedauert hat. Wirklich. Die Entfernung war einfach so groß und außerdem wussten wir noch nicht genau, wo die Freunde waren, hatten keinen Empfang und es war warm, ich kaputt…naja was alles so zusammenkommt wenn man irgendwo ganz spät anreist. Aber das war schnell verflogen als wir dann endlich da waren. Dann ging es nach dem Anziehen der Partyklamotten auch gleich weiter. Erstmal was essen und dann haben wir noch eine Freundin vom Parkplatz abgeholt. Ich glaub gegen 23/24 Uhr sind wir dann auch irgendwann endlich zum Feiern gegangen und waren auch einfach bis um 5 Uhr unterwegs. So toll. Am Morgen wurde es dann schon so schön hell, man hat unter freiem Himmel getanzt, die Musik war super. Total toll. 🙂
Das Festival lag auch genau an einem See und das hat es alles noch idyllischer gemacht. Ich habe sogar das erste Mal im Leben einen nächtlichen Sommerregen miterlebt und bin auch richtig nass geworden. Das fand ich eigentlich gar nicht soo cool aber im Nachhinein ist es was von meiner Liste mit den Dingen, die ich schon immer Mal erleben wollte 😀 Abgehakt.

Am Samstag dann war ein seeehr sehr entspannter Tag. Ab dem Mittag kam dann auch richtig der Sommer und wir lagen gechillt am See. Ins Wasser bin ich nicht, war mir einfach zu kalt. 😀 Ich bin ja auch allgemein keine richtige Wasserratte, außer es ist der einfach immer warme Pazifik. 😀
Abends dann haben wir uns wieder festivalfertig gemacht, natürlich richtig mit Glitzer Glitzer auch und Blumenhaarbändchen. 😀 Die Nacht ging dann nicht ganz so lang, bis um 2 circa, aber wir mussten ja auch eh am nächsten Tag wieder abreisen.

Es war wirklich ein super Erlebnis, ich habe es echt genossen. Es lief auch die ganze Zeit Musik. Zuerst dachte ich es würde stören, aber nein, irgendwann hat man es schon gar nicht mehr mitbekommen. 🙂 Ich glaube, sowas kann man öfter machen wirklich! Das Zelten an sich hat mir auch sehr Spaß gemacht. Klar, die Rücken- und Gliederschmerzen, die man auch mit 24 danach von sich trägt, sind etwas unangenehm, aber es war egal, getreu dem Motto „Man ist dort nicht zum Schlafen, sondern zum Feiern“. Es war schon eine kleine Art des Survival-Trainings für mich, aber ich habe es gut überstanden und fand es mega. Wenn man natürlich dann noch so richtig geiles Sommerwetter hat wie am Samstag, macht es alles nochmal besser. Aber ich glaube wenn die Stimmung gut ist und die Musik stimmt, kann man auch absaufen und Spaß haben. 😀

Zelten und Festivals, das möchte ich gern öfter machen! 😀 Und da sind mir dann auf Festivals auch die Dixie-Klos und die spärliche Möglichkeiten zum Duschen relativ egal. Man fühlt sich zwar eklig und schmutzig, aber das tun alle und stinken auch also fällt es gar nicht auf 😀

Hier noch ein paar Bilder vom Festival:

Bis bald,

eure Hauptstadt-Latina

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